Blog · Musik
Der Soundtrack zu «Warum Mütter töten» ist da

Zu Warum Mütter töten gibt es Musik — und zwar schon, bevor es das Buch gab. Fünfzehn Lieder, alle auf Englisch gesungen. Seit heute überall zu hören.
Ein Album vor dem Roman
Das ist die ungewöhnliche Reihenfolge: das Album war vor dem Buch da. Inzwischen ist der Roman erschienen. Nacherzählt hat das Album die Geschichte nie — es steht neben ihr. Wer das Buch liest, wird die Lieder wiedererkennen; wer sie vorher hört, weiß noch nicht, worauf er sich einlässt.
Die Uhr steht auf 05:07
Heute wird Arina drei. Ihrer Mutter Anastasia ist in Kyjiw fast nichts geblieben, und abends wünscht sie sich, dieser Tag möge nicht zählen. Am Morgen ist er wieder da: immer wieder um 05:07 zurück auf Anfang.
Die Titelliste trägt diese Uhr in sich. Sie beginnt mit einem Wiegenlied, Sleep, My Little Star. Dann kommt October 10th — der Tag. In der Mitte steht Five-Oh-Seven, die Zeit, auf die alles zurückspringt. Dazwischen liegt, woraus so ein Tag besteht: Bread Is Bread, Credit Cares, Five in the Morning. Forever Three — das Kind bleibt drei. Und ganz am Ende, nach Run, steht ein Titel, den es in der Geschichte lange nicht gab: October Eleventh. Der elfte Oktober. Der Tag danach.
Alle fünfzehn Titel
Wo das Album liegt
Auf der Album-Seite lässt es sich direkt abspielen — wahlweise über YouTube Music, Spotify oder Apple Music, ohne die Seite zu verlassen. Wer es lieber in der eigenen Bibliothek hat, findet es dort auch verlinkt. Deezer folgt in den nächsten Stunden.
Das Album ist kein Hörbuch und keine Zugabe zum Buch, sondern ein eigenständiges Musikprojekt zur Geschichte.