Anna-Mariia KostiukAutorin dunkler Geschichten
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Besuch · Leonberg

Josefa von Hohenzollern zu Gast: ein Buch, ein selbst erfundener Tanz und eine Kyjiwer Torte

19. Juli 2026 · Anna-Mariia Kostiuk

Josefa von Hohenzollern-Emden mit «LeoZeit: Schatten» — zu Gast bei Familie Kostiuk
Josefa von Hohenzollern-Emden mit «LeoZeit: Schatten» — zu Gast bei Familie Kostiuk

LEONBERG — Diesmal war es kein Termin im Rathaus und kein Gespräch im LEO-Center. Am Abend des 19. Juli 2026 kam Josefa von Hohenzollern-Emden, Erste Bürgermeisterin von Leonberg, einfach zu uns nach Hause — zum Abendessen.

Ein Buch, das in ihrer Stadt spielt

Als Geschenk überreichten wir ihr «LeoZeit: Schatten», den ersten Band der Reihe. Kein zufälliges Buch: Es spielt in Leonberg. Das Schloss, die engen Gassen am Hang, der alte Pomeranzengarten hinter den Mauern — fast alle Orte darin gibt es wirklich. Wer hier lebt, erkennt beim Lesen die eigene Stadt wieder, nur um vierhundert Jahre verschoben.

Im Februar hatte Anna-Mariia der Ersten Bürgermeisterin bereits «Sonja und die Mondfee» für ihren Sohn Leopold mitgegeben. Diesmal war das Buch für sie selbst.

«LeoZeit: Schatten» — der erste Band der Reihe
«LeoZeit: Schatten» — der erste Band der Reihe
Der gedeckte Tisch: Obst, Rosen — und das Buch
Der gedeckte Tisch: Obst, Rosen — und das Buch

Ein Tanz, den vorher niemand gesehen hatte

Und dann kam der Moment, den niemand geplant hatte. Afina verschwand kurz — und kam im schwarzen Tutu zurück. Sie tanzte. Keine Choreografie aus der Ballettschule, keine Vorlage, kein Video als Muster: Sie hatte diesen Tanz selbst erfunden, für diesen Abend, für diesen Gast.

Es gibt Auftritte auf großen Bühnen. Und es gibt diesen einen — im Wohnzimmer, auf Parkett, vor einer einzigen Zuschauerin. Der ist schwerer zu vergessen.

Afina tanzt — die Choreografie hat sie sich selbst ausgedacht
Afina tanzt — die Choreografie hat sie sich selbst ausgedacht
Nach dem Auftritt
Nach dem Auftritt

Ein Gegengeschenk: «Mein Leonberg» und Rathaushonig

Josefa kam nicht mit leeren Händen. Sie brachte «Mein Leonberg» mit — ein Buch über die Stadt und ihre Teilorte Eltingen, Gebersheim, Höfingen und Warmbronn — und ein Glas Rathaushonig: auf dem Deckel ein Leonberger Hund, am Band das Stadtwappen. Honig aus der eigenen Stadt, gesammelt am Rathaus.

Dazu eine handgeschriebene Karte. Ein Satz daraus ist uns geblieben:

«Sie sind der beste Garant dafür, dass Leonberg für alle eine weltoffene und familienfreundliche Kommune ist.»
«Mein Leonberg» und der Rathaushonig — Geschenke der Ersten Bürgermeisterin
«Mein Leonberg» und der Rathaushonig — Geschenke der Ersten Bürgermeisterin
Rathaushonig mit Leonberger Hund auf dem Deckel und dem Stadtwappen am Band
Rathaushonig mit Leonberger Hund auf dem Deckel und dem Stadtwappen am Band

Eine Kyjiwer Torte

Von unserer Seite gab es eine Kyjiwer Torte. In der Ukraine bringt man sie mit, wenn ein Besuch etwas bedeuten soll. So wurde es ein Abend zwischen zwei Städten: Leonberg, das in unseren Büchern lebt — und Kyjiw, das wir mitgebracht haben.

Kyjiwer Torte — mitgebracht aus der einen Heimat in die andere
Kyjiwer Torte — mitgebracht aus der einen Heimat in die andere
Die Jüngste auf dem Arm der Ersten Bürgermeisterin
Die Jüngste auf dem Arm der Ersten Bürgermeisterin

Ein Abend, kein Termin

Zwischen Kaffee, Kuchen und Kinderlachen wurde aus einem offiziellen Kontakt etwas Persönliches. Die Erste Bürgermeisterin nahm die Kleinste auf den Arm, die Großen zeigten, was sie können, und niemand schaute auf die Uhr.

Die Kinder mit dem Gast des Abends
Die Kinder mit dem Gast des Abends
Anna-Mariia Kostiuk und Josefa von Hohenzollern-Emden
Anna-Mariia Kostiuk und Josefa von Hohenzollern-Emden
Zum Abschied vor dem Haus
Zum Abschied vor dem Haus

Wir sagen Danke — für den Abend, für die Zeit und dafür, dass ein Besuch der Stadtspitze sich anfühlen kann wie ein Besuch von Freunden.

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