
Namenlos
Nicht mehr zuständig
Psychothriller über Trauer und Besessenheit.
Markus Weber hat alles verloren — seine Frau, seine Arbeit, seinen Halt. Als seine Jobcenter-Sachbearbeiterin nicht aus dem Urlaub zurückkehrt, ist er der Einzige, dem etwas auffällt. Niemand sucht. Also sucht er.
Benachrichtigt werdenKlappentext
Eine Frau verschwindet. Ein Amt schweigt. Und der Einzige, der sie sucht, weiß nicht, was er nachts tut.
Markus Weber hat alles verloren — seine Frau, seine Arbeit, seinen Halt. Geblieben ist ein Satz, den ihm jeder Brief vom Amt sagt: nicht mehr zuständig.
Als seine Jobcenter-Sachbearbeiterin Andrea nicht aus dem Urlaub zurückkehrt, ist er der Einzige, dem etwas auffällt. Niemand sucht. Also sucht er.
Doch je näher er der Wahrheit kommt, desto mehr Stunden fehlen ihm. Wege, die er gegangen sein muss. Wunden, die er sich nicht erklären kann. Und auf seinem Handy liegt eine Sprachaufnahme — vier Minuten, neun Sekunden —, die er sich seit dem ersten Tag nicht abzuspielen traut. Weil die Stimme darauf vielleicht seine eigene ist.
Wie weit gehst du für den einzigen Menschen, der dich noch sieht? Und was, wenn der gefährlichste Mann dieser Geschichte der ist, dessen Namen du trägst?
Das Artefakt — Die Aufnahme
Vier Minuten und neun Sekunden, aufgenommen um 14:52 Uhr. Er hat sie nie gelöscht — nicht durch die Vernehmungen, nicht durch die Anwälte, nicht durch die Nächte. Am Ende, nach einer langen Pause, in der man nur seinen Atem hört, sagt seine Stimme noch etwas, leiser, und es ist an den gerichtet, der irgendwann zuhören würde. Zu spät. Dann ein Klicken. Stille.
Nicht jedes Artefakt liegt in einer Vitrine. Manche trägt man in der Tasche: Namenlos.